Die 36. Brandenburgischen Frauenwochen gingen am 31. März offiziell zu Ende. Unter dem provokanten und notwendigen Motto „wtf – Wut trifft Feminismus“ standen die vergangenen Wochen ganz im Zeichen von Empowerment, kritischem Austausch und sichtbarem Engagement für die Rechte von Frauen in Brandenburg.
Auch für die diesjährigen Frauenwochen begleitete unsere Geschäftsführerin als Beiratsmitglied den Prozess schon in der Planungsphase und Mottofindung. Der feierliche Auftakt in Bad Belzig setzte bereits den Ton für einen Monat, der gezeigt hat: Wut kann eine enorme produktive Kraft sein, wenn wir sie gemeinsam in politische Teilhabe und Veränderung ummünzen.
Auch wir als Verband waren in diesem Zeitraum aktiv und haben das Motto mit Leben gefüllt. Gleich zwei zentrale Veranstaltungen markierten unseren Beitrag zu den Frauenwochen:
- Klausurtagung mit Workshop (11. März): Unter dem Titel „Willkommen im Verein“ haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir Barrieren abbauen und eine offene, einladende Verbandskultur auch für Migrant:innen fördern können.
- PAULA (politisch aktiv und ländlich aufgestellt)- Netzwerktreffen (21./22. März): Ein Wochenende voller Fachwissen und Austausch. Wir erhielten wertvolle Einblicke durch die Vorstellung der ADA-Beratungsstelle (Ausstiegs-, Distanzierungs- und Angehörigenberatung). Im Bereich der politischen Bildung haben wir unser Wissen aufgefrischt: Was bedeutet es, als freier Träger agil zu bleiben und gleichzeitig den Beutelsbacher Konsens sowie das Neutralitätsgebot rechtssicher und professionell zu wahren?
- Ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft. Neben all den fachlichen Debatten kam auch die Kreativität nicht zu kurz. Als Symbol für unsere Zusammenarbeit und die Energie des Netzwerks ist ein gemeinsames PAULA-Bild entstanden, das die vielfältigen Stimmen unseres Verbandes einfängt.
Wir ziehen eine positive Bilanz: Die 36. Brandenburgischen Frauenwochen haben gezeigt, dass wir gemeinsam lauter sind. Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitgewirkt, diskutiert und ihre „Wut“ in Mut verwandelt haben!