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Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Frauen von immenser Bedeutung für unsere ländlichen Regionen

Frauen von immenser Bedeutung für unsere ländlichen Regionen

Gemeinsame Pressemitteilung

Teltow, 14.10.2021. Morgen ist der Internationale Tag der Landfrauen. Er steht in engem Zusammenhang mit dem Welternährungstag am 16. Oktober. Denn Bäuerinnen und Feldarbeiterinnen sorgen weltweit in großem Umfang für die Ernährung der Menschen. Die Idee zum „Internationalen Tag der Frauen in ländlichen Gebieten“, wie er offiziell heißt, entstand auf der UNO-Frauen-Weltkonferenz 1995 in Peking.
Dieses Datum richtet die Aufmerksamkeit auf die immense Bedeutung von Frauen für die Zukunft ländlicher Regionen. Nur dort, wo sich Familien niederlassen, bleibt Infrastruktur erhalten und neue entsteht. Das ist die Voraussetzung für die Entwicklung attraktiver ländlicher Räume mit einem aktiven sozialen Leben.

„Wir Landfrauen informieren ehrenamtlich über landwirtschaftliche Produkte und deren Erzeugung. Vielen Menschen ist der direkte Bezug zu unseren Lebensmitteln und wie wichtig die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern für unsere Ernährung ist, verloren gegangen. Tonnen von Lebensmitteln landen jedes Jahr im Müll. Hier möchten wir ansetzen: Nur wer weiß, wie Lebensmittel produziert werden, kann sie erst wirklich wertschätzen – und damit auch die Arbeit in der Landwirtschaft.“, sagt BLV-Landesvorsitzende Antje Schulze.

„Die landwirtschaftlichen Betriebe in Brandenburg sind wichtige Arbeitgeber und eine elementare Stütze in den Dörfern und Gemeinden. Sie wissen um die Bedeutung der Frauen für die Entwicklung einer lebenswerten dörflichen Gemeinschaft und werben deshalb insbesondere auch um weibliche Arbeitskräfte und Azubis. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Unternehmen darf um keinen Preis aufs Spiel gesetzt werden, sonst gefährden wir neben der regionalen Produktion auch die positiven Entwicklungen vor Ort “, erklärt LBV Präsident Henrik Wendorff.
Von den 540 im vergangenen Jahr in Brandenburg abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in den „grünen Berufen“ wurden 195 von Frauen unterzeichnet. Die größten Frauenanteile finden sich in den Bereichen Rinderhaltung, Pferde- und Hauswirtschaft.